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 Die Heilkräuter der Wölfe

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Ayla
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BeitragThema: Die Heilkräuter der Wölfe   Sa Dez 08, 2012 3:43 pm

Heilkräuter

Anis
Benötigt zur Entfaltung des vollen Aromas jedoch viel Sonne während der Blütezeit. Anis blüht von Juli bis August, die Früchte werden im August und September geerntet. Wächst nicht wild, nur noch in Gärten.
Als krampflösendes Mittel bei Magen- und Darmbeschwerden, bei Bronchialkatarrh, gegen Blähungen.

Artischocken
Fördern die Verdauung und lindern dadurch Blähungen und Völlegefühl. Ist Distelartig.

Baldrian
Wird auch Katzenkraut genannt. Erblüht von Juni bis August. Aus den im Frühjahr wachsenden gefiederten Blättern wachsen Ende April Stiele hervor, die bis zum Ende des Sommers 2 m hoch werden können. Daran wachsen im August rosafarbene Dolden, die einen sehr angenehmen Duft verströmen. Wird nur die Wurzel gebraucht. Kann gegen Husten, Sehschwäche, Stichverletzungen, Schlafmittel und Beruhigungsmittel.

Bärentraube
Die Bärentraube ist ein immergrüner Strauch, der der Preiselbeere sehr ähnlich sieht. Sie wächst auf Moorböden, aber auch in Nadelwäldern den Alpen.
Die Früchte sind rot und beerenartig. Medizinische Verwendung haben nur die Blätter. Die Moosbeere, wie die Bärentraube auch genannt wird, blüht im April und Mai, die Blüten werden von April bis Juni gesammelt.
Wird für Gallenkrankheiten sowie bei Krankheiten der Harnorgane genutzt.

Bärlapp
Das blass gelbe Pulver, das beim Schütteln des Bärlapp aus den Ähren fällt, hat eine schmerzlindernde und kühlende Wirkung. Man kann es deshalb auch gut als Pulver auf Wunden auftragen. Der Bärlapp wächst in Heiden, in alten Steinbrüchen, in trockenen Wäldern und an Berghängen. Medizinisch wirksam ist das Kraut und die Sporen.

Birke
Bei rheumatischen Beschwerden und als Blutreinigungsmittel soll die Birke helfen.

Blutwurz
Der Blutwurz ist eine Staude mit gelben, meist vierblättrigen Blüten. Ein besonderes Merkmal zur Identifizierung der Pflanze ist die rasche Rotfärbung der Schnittstelle, wenn man den Stängel abbricht.Erblüht zwischen Mai und September, man kann die Wurzeln im September, Oktober oder im März selbst sammeln. Diese werden dann zerschnitten und getrocknet. besonders gut gegen Durchfall helfen , äußerlich in Form von Umschlägen. Es hilft auch gegen Verbrennungen. Eine Tinktur kann als Gurgelmittel bei Entzündungen der Mandeln und der Mundschleimhaut helfen.

Brennnessel
Die Brennnessel wächst sowohl auf sonnigen als auch schattigen Standorten. Sie liebt feuchte, humose, nährstoffreiche Böden. Sie ist stickstoffliebend und eine Stickstoffzeigerpflanze.
Die Brennnessel ist eine mehrjährige Pflanze, von der es mehrere verschiedene Arten gibt. Die Blütezeit ist von Juli bis September, Erntezeit ist von Mai bis September. In der Naturheilkunde verwendet man die Blätter und die Wurzeln. Sie wirken heilend auf die Harnwege und die Atemorgane, bei Magen- und Darmkatarrhen, zur Blutreinigung, gegen Hautunreinheiten und auch bei rheumatische Beschwerden.

Brombeere
Die Brombeere gibt es in wilder Form und in vielen Zuchtformen. In vielen Gärten kann man Brombeeren finden, da sie dort gut gedeihen. Die Triebe der Brombeere können 3 Meter lang werden, sind bestachelt und bekannt für ihr schnelles Wachstum. Erblüht von Mai bis August, die Sammelzeit für die Blätter ist auch von Mai bis August. Die Früchte kann man von August bis Oktober sammeln. Bei Durchfall kann man es einsetzen, aber auch bei Grippe, bei Erkältungen, bei Husten und Schnupfen.

Ehrenpreis
Der Ehrenpreis erblüht von Juni bis August. Das Kraut kann man ebenfalls von Juni bis August sammeln. Es setzt man den Ehrenpreis zur Appetitanregung ein, bei Verdauungsbeschwerden und bei Husten. Frischer Saft des Ehrenpreis kann den Stoffwechsel verbessern und soll gegen Rheuma und hilft bei Nierenerkrankungen.

Eibisch
Er wird bis zu zwei Meter groß. Aus seinen Wurzeln erwachsen im Frühling rundliche Blätter. Erst danach bildet sich der Stängel der Pflanze. Auch am Stängel wachsen später Blätter, die samtige Härchen zeigen. Die Blütezeit des Eibisch reicht von Juni bis in den August. Aus diesen Blüten erwachsen später kastenartige Früchte. Die Blätter des Eibisch sammelt man erst dann, wenn die Blütezeit vorüber ist. Denn dann ist der Schleimgehalt am höchsten. Der Eibisch ist ein Abkömmling der Familie der Malvengewächse. Wie die Malve auch findet man ihn oftmals in Gärten. Einer der wichtigsten Inhaltsstoffe ist der Schleim, den der Eibisch in großer Menge bildet. Diese Schleimstoffe haben eine lindernde Wirkung auf die Schleimhäute, haben deshalb eine hervorragende Wirkung bei Atemwegserkrankungen, bei Rachenkatarrhen, Husten,Heiserkeit, Halsschmerzen und Magen- und Darmschleimhautentzündungen oder Verdauungsbeschwerden bzw. Erkrankungen der Verdauungswege.
Eisenkraut
Das Eisenkraut ist ein mehrjähriges Kraut. Es stellt wenig Ansprüche an den Boden, Eisenkraut wächst tatsächlich auch auf Böden, auf denen sonst nicht viel wächst. Die Sammelzeit ist zwischen Juli und September. In der Naturheilkunde verwendet man dazu die gesamte getrocknete Pflanze. Man verwendet das Eisenkraut z.B. gegen Schüttelfrost und Kopfschmerzen. Äußerlich angewendet wird das Eisenkraut z.B. zur Wundbehandlung. Mann kann auch Umschläge benutzen, die helfen, Wunden zu heilen. Solche Umschläge werden mehrmals täglich aufgelegt.

Fenchel
Der zwei- bis mehrjährige Fenchel erblüht von Juli bis September. Im September und im Oktober, wenn die Früchte gereift sind, ist die Haupt-Sammelzeit des Fenchels. Danach wird er getrocknet und gut verschlossen gelagert. Wird bei Blähungen verwendet.

Goldrute
Sie erblüht zwischen August und Oktober, das Kraut kann man zwischen August und September selbst sammeln. Danach wird es möglichst schonend getrocknet, so dass die Farbe und der Geruch erhalten bleiben. Bei rheumatischen Erkrankungen wirkt sie lindernd, sie erhöht die Harnmenge bei Entzündungen der Blase und der Nieren.

Hagebutte
Diese Heckenrose erblüht von Juni und Juli, Hagebutten-Früchte sammelt man im September bis zum Oktober. Getrocknet werden sie in dünnen Lagen und besonders schonend. Man sollte die getrockneten Früchte nicht länger als ein Jahr aufbewahren. Hagebuttentee ist schwach harntreibend undabführend. Bei Erkältungskrankheiten hat sich die Hagebutten schon lange bewährt.

Himbeere
Sie ist ein zweijähriger Strauch, ihre Blütezeit ist im Juni. Früchte erscheinen von Juli bis August. Die Blätter und die Früchte kann man im Juni (Blätter) bis August sammeln. In der Naturheilkunde verwendet man die getrockneten Blätter. Diese können Magenbeschwerden und zur Unterstützung von Harn- und Galleabsonderung verwendet werden. Zusammen mit Kamille helfen die Blätter der Himbeere gegen Blähungen.

Holunder
Die Blütezeit des Holunder ist von Juni bis August, man kann die Blüten im Juni sammeln, die Früchte im August und September. Ein Aufgussvon Blüten wirkt schweißtreibend und kann bei fiebrigen Erkrankungen gegeben werden. Aus den Beeren wird Saft hergestellt.


Hopfen
Man die Zapfen des Hopfen. Man verwendet den Hopfen z.B. als Beruhigungsmittel, gegen Leber- und Gallenblasenleiden, als Magenmittel und Abführmittel. Der Hopfen blüht im Juli und im August. Die Ernte findet Anfang September statt.

Johanniskraut
Das Johanniskraut wirkt stimmungsaufhellend und ausgleichend, es hat auch eine motivationsfördernde Wirkung. Die Kombination der im Johanniskraut enthaltenen ätherischen Öle, den Gerbstoffen und den Flavonoiden hemmt Entzündungen, hilft Wunden heilen und Schmerzen zu lindern.

Kamille
Die Kamille wird 20 bis 50 cm hoch, hat eine weiße Blüte und erblüht von Mai bis in den Juni. Beim Zerreiben der Kamilleblüten entsteht der sehr aromatische, typische Kamille-Geruch. Dabei ist die Qualität der Kamille sehr stark abhängig vom Zeitpunkt des Pflückens und von der Art der Trocknung. Die beste Zeit zum Pflücken ist der dritte bis fünfte Tag nach dem Blühen. In dieser Zeit sind die Wirkstoffe am besten ausgebildet. Trocknen sollte man die Kamille sehr luftig und bei nicht allzu hoher Temperatur. Am besten verwendet man einen luftigen, schattigen Ort. Die ätherischen Öle der Kamille hemmen Entzündungen, fördern die Wundheilung, lösen Krämpfe. Sie töten Bakterien und Pilze ab. Die Kamille ist auch schon lange als ein beruhigendes und entspannendes Heilkraut bekannt.

Lavendel
Er wird bis zu 60 cm hoch. Die Blütezeit ist im Juli und im August. Dabei haben die Blüten eine unterschiedliche Färbung, von zart violett bis blauviolett. Kraut und Blüten werden zu dieser Zeit gesammelt und getrocknet. Man muss beim Ernten darauf achten, dass trockenes und warmes Wetter herrscht. Danach muss Lavendel an gut durchlüfteten Stellen im Schatten trocknen. Blüten und Kraut werden nach dem Trocknen getrennt und gesondert verwendet. Er hat eine beruhigende Wirkung bei Unruhezuständen, Einschlafstörungen und hilft bei Oberbauchbeschwerden.

Linde
Der Baum erblüht zwischen Juni und Juli, seine Blüten kann man zur gleichen Zeit sammeln. Danach trocknet man sie, und zwar so lange, bis sie eine gelbgrüne Farbe annehmen. In der Naturheilkunde wendet man Lindenblüte vorbeugend gegen Erkältungen an, Lindenblüten treibt den Schweiß, regt den Appetit an, wirkt Nervenberuhigend, sogar bei Rheuma kann die Linde helfen. Die Blüten der Linde sind ein wichtiges Mittel bei Grippe und Fieber. Lindenblüten helfen zudem bei Schlafproblemen, gegen Rheuma, bei Magenverstimmungen, gegen Gicht, den Hexenschuss als auch bei Nieren- und Blasensteinen. Lindenblüten sind außerdem krampflösend. Die hustenreiz-lindernde Wirkung kommt übrigens durch den Anteil von Schleimstoffen, die in den Lindenblüten enthalten sind. Daneben finden sich hohe Anteile an ätherischen Ölen, Mangan, Gerbstoffen, Vitamin C, Vitamin P (das wichtig ist für den Energiehaushalt in den Körperzellen, es hemmt Entzündungen und entgiftet den Körper).

Löwenzahn
Der Löwenzahn erblüht von April bis Oktober. Die Wurzeln kann man im März sowie im September und Oktober selbst sammeln. Das Löwenzahnkraut sammelt man im März und im April, Blätter von Mai bis September, Blüten im April und Mai. Aufgrund der im Löwenzahn enthaltenen Bitterstoffe setzt man den Löwenzahn bei Kreislaufproblemen ein.
Er wird zudem bei chronischen Entzündungen der Atemwege eingesetzt, bei Magengeschwüren, bei Tuberkulose und bei Durchfall, auch bei Rheuma. Er hilft bei Störungen des Gallenabflusses, Blähungen und Verdauungsbeschwerden, er wirkt anregend auf die Leber und Nieren, hilft bei rheumatischen Beschwerden und bei Geschwüren.

Mariendistel
Erkennen kann man die Pflanze an ihren großen, grün weiß marmorierten Blättern. Am Ende des Stengels sitzt eine einzelne Blüte, die purpurrot ist. Die Mariendistel ist eine zweijährige Sommerpflanze, die von Juli bis August blüht. Eine Verwendung in der Naturmedizin finden die Früchte ohne die Haarkrone. Diese Samen sind im August und September reif und werden an der Luft sehr gründlich getrocknet. Trockenextrakte der Mariendistel enthalten den Wirkstoffkomplex Silymarin. Dieser Wirkstoffkomplex kann bei der Behandlung von entzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose oder auch durch Lebergifte, wie zum Beispiel Alkohol, hervorgerufene Entzündungen helfen. Silymarin steigert zusätzlich die Regenerationsfähigkeit der Leberzellen. Tee aus Mariendistel kann bei Verdauungsbeschwerden helfen.

Pfefferminze
Die Pfefferminze wirkt anregend, auswurffördernd, beruhigend, desinfizierend, entzündungshemmend, galletreibend, krampflösend und verdauungsfördernd.

Ringelblume
Man finde die Ringelblume in vielen Gärten auf dem Lande, manchmal auch wild auf Schutthalden. Die Ringelblume wird bis zu 60 cm hoch und hat gelbe Blüten. Man sagt, wenn am Morgen nach 7:00 Uhr die Blütenköpfe noch geschlossen sind, wird Regen kommen. Die Pflanze galt deswegen früher als Regenanzeiger. Das Kraut verbreitet sich übrigens durch seine eigentümliche Form, die wie ein Widerhaken wirken und sich so an Mensch und Tier heften kann, wodurch es an neue Orte gelangt. Die Ringelblume ist eine Blut reinigende Pflanze, wirkt zusammenziehend, ist gut für den Kreislauf und fördert die Heilung von Wunden. Die Ringelblume ist eine Blut reinigende Pflanze, wirkt zusammenziehend, ist gut für den Kreislauf und fördert die Heilung von Wunden.
Salbei
Tatsächlich helfen kann getrockneter Salbei bei Schweißausbrüchen und übermäßigem Speichelfluss. Salbei helfen gegen Husten und Halsschmerzen. Der Salbei hat eine desinfizierende Wirkung, deshalb benutzt man ihn auch für Spülungen oder zum Gurgeln im Mund- und Rachenraum. Salbei ist antibakteriell und fungizid, tötet also Bakterien und Pilze ab.
Salbei ist schweißhemmend, hilft bei Verdauungsstörungen, hilft bei Halsschmerzen, verstärkt wird dies übrigens noch durch eine Beimischung von Kamille.

Schachtelhalm
Während der Schachtelhalm im Frühjahr eine blassgelbliche Pflanze ist, die sehr schnell wieder verschwindet, wachsen im Sommer grüne Triebe. Durch die großen Mengen an Kieselsäure, die der Schachtelhalm enthält, wird der Schachtelhalm bei Nierenkrankheiten und Problemen mit dem Bindegewebe eingesetzt.


Schafgabe
Die Schafgarbe hilft dem gereizten Magen, sie wirkt auf einen nervösen Magen genau so wie eine kleine Massage von innen her, so das sich die schmerzhaften Krämpfe auflösen. Daher kommt wohl auch der Volksname "Bauchwehkraut". Dafür verantwortlich sind die enthaltenen Inhaltsstoffe Chamazulen und das Asparagin.Die Sammelzeit der Schafgarbe reicht vom Juli bis in den August. Hier ist das erblühte Kraut besonders wirksam. Man kann die Pflanze dann einfach auspressen und den Saft trinken. Schafgarbe hilft unter anderem bei Magenbeschwerden und Appetitlosigkeit.

Spinnenweben
Spinnenweben werden benutz um die Blutungen zu stillen. Wen man es vorsichtig auf die Wunde drückt und dort lässt hört es bald auf zu Bluten.
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